Die FWG Kreistagsfraktion im Gespräch mit dem Geschäftsführer des AZV in Ochtendung über die Weiterentwicklung der Deponie Eiterköpfe

Die Weiterentwicklung der Deponie Eiterköpfe war Gegenstand eines Gesprächs der FWG-Kreistagsfraktion mit dem Geschäftsführer des AZV (Abfall-Zweckverband Rhein-Mosel-Eifel) Frank Diederichs. Herr Diederichs begrüßte neben dem Fraktionsvorsitzenden Bruno Seibeld die Kreistagsmitglieder Karl Mannheim, Uwe Berens, Hartmut Dressel und Klaus Endris. Er informierte über den erfolgreichen Start der Abfallkreislaufwirtschaft, den neu errichteten Wertstoffhof an der Deponie und die elf dezentralen Containerstandorte im Kreis. Er berichtete auch über die anfänglichen Probleme, betonte aber, dass diese fast alle nach nur einem Jahr abgestellt seien.

 

Das Hauptthema der Gesprächsrunde war jedoch die Weiterentwicklung der Deponie durch den AZV mit den Partnern Kreis Mayen-Koblenz, Stadt Koblenz und Kreis Cochem - Zell. Die größte und modernste Deponie im nördlichen Rheinland-Pfalz soll in den nächsten Jahren schrittweise erweitert und ausgebaut werden. Er stellte einige Varianten für den Ausbau vor, von denen sich aber schnell die wirtschaftlichste und zukunftsorientierte herausstellte. In den Gremien des Kreises MYK und Cochem-Zell und der Stadt Koblenz werden die Entscheidungen in den Juni-Sitzungen beraten und entschieden. Trotz hoher Investitionen wird diese Maßnahme jedoch auf Dauer positive Ergebnisse bringen, da die Deponie auch Abfall von weiteren umliegenden Kreisen und Städten aufnehmen wird. Außerdem ist durch den Ausbau die Entsorgungssicherheit für die nächsten Jahrzehnte gewährleistet.

In einem regen Gedankenaustausch wurden die Fakten dargestellt, diskutiert und die Sinnhaftigkeit der Entwicklungsplanung festgestellt.

Fraktionschef Bruno Seibeld bedankte sich bei Herrn Diederichs für die Bereitschaft zum Gespräch, die wertvollen Entscheidungshilfen und die offene Art, auch auf kritisches Hinterfragen positiv zu reagieren.

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