Positionen

Gemeinschaften stärken

Es ist die Vielzahl von kirchlichen Gemeinschaften, Vereinen und Gruppierungen, die das Leben in unseren Kommunen prägen. Sie verfolgen unterschiedlichste Zwecke. So wären etwa Kultur, Sport oder Brauchtumspflege ohne die Menschen, die sich hierfür engagieren, nicht vorstellbar. Diese Gemeinschaften leisten damit so unendlich viel für die Attraktivität unserer Städte und Gemeinden. Wir wissen aber auch, dass es immer schwieriger wird, freiwerdende Positionen in diesen Gemeinschaften zu besetzen.

Wir meinen:
Ehrenamtliches Engagement muss von staatlicher Seite angemessen gewürdigt und gefördert werden. Die Entwicklung neuer Kooperationsmodelle kann unseren Vereinen helfen, deren Verwaltung und Arbeit zu verbessern.

Fordern und Fördern

Kinder sind unsere Zukunft. Wir wollen haben, dass sie eine schöne Kindheit verleben. Sie müssen aber auch lernen sich in unserer freiheitlichen Gesellschaft zurechtzufinden. Charakterbildung und Wissensvermittlung sind hierfür unerlässlich und ein zentrales Anliegen aller politisch Tätigen. Der Staat muss die Rahmenbedingungen setzen, damit sich jedes Kind möglichst optimal entwickeln kann.

Wir meinen:
Gute Schulen und Kindergärten müssen eine Selbstverständlichkeit sein. Nur so können wir Bildung gewährleisten. Kinder und Jugendliche brauchen aber auch die Anerkennung ihrer Persönlichkeit und Verständnis für ihre Lage. Die Verantwortlichen in Städten und Kommunen müssen ihnen klarmachen: Wir interessieren uns für eure Belange, ihr seid uns wichtig!

Bevölkerung im Wandel

Die Städte und Gemeinden haben sich einer wichtigen Herausforderung zu stellen: Dem demografischen Wandel: Dies bedeutet: Die Deutschen werden immer älter, gleichzeitig werden bei uns weniger Kinder geboren. Ferner müssen Menschen, die aus dem Ausland zu uns gezogen sind oder noch zuziehen, integriert werden. Auch wir müssen diesen Entwicklungen Rechnung tragen und hierauf die kommunalen Planungen insbesondere im Bereich der Daseinsvorsorge einstellen. Außerdem ist Vorsicht bei der Ausweisung neuer Wohngebiete geboten.

Wir meinen:
Nur wer die notwendigen Planungen und Entscheidungen verantwortungsbewusst vornimmt, wird auf Dauer ein lebenswertes Umfeld in unseren Kommunen bewahren. Hierbei müssen wir die Menschen mitnehmen, sie von der Notwendigkeit unserer Entscheidungen überzeugen. Nur so kann der Wandel auf Dauer gelingen.

Sachlich abwägen

In einer freiheitlichen Gesellschaft geht es den Menschen dort relativ gut, wo es nur eine geringe Arbeitslosigkeit gibt. Arbeit schafft Wohlstand, gibt Selbstvertrauen und hat somit eine materielle und immaterielle Komponente. Das war so und das bleibt so. Deswegen ist es eine immerwährende Aufgabe: die Rahmenbedingungen für Gewerbe und Industrie müssen stimmen, das Arbeitsumfeld muss menschenfreundlich organisiert werden. Allerdings werden durch staatliche Entscheidungen Interessen Dritter oder sonstige öffentliche Belange wie der Umweltschutz häufig nachteilig beeinträchtigt.

Wir meinen:
Entscheidungen in unseren Kommunen haben sich zuerst an den rechtlichen Bestimmungen zu orientieren. Bestehen Spielräume, müssen die widerstreitenden Interessen berücksichtigt werden. Die Schaffung und der Erhalt von Arbeitsplätzen sind hierbei sehr wichtig. Diesem Interesse können im Einzelfall aber andere wichtige Belange vorgehen. Insgesamt gilt: Abwägungsentscheidungen müssen transparent sein, damit der Bürger sie verstehen kann.

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