Rainer Schneichels Herz schlägt für die Belange der Heimat

Kreis Mayen-Koblenz. Kürzlich traf sich Dr. Rainer Schneichel, Landtags-Direktkandidat der Freien Wähler mit unseren Kreitagsmitgliedern Bruno Seibeld und Klaus Endris zu einem Informationsgespräch über die Schwerpunkte der politischen Arbeit in der neu fusionierten Verbandsgemeinde Rhein-Mosel.

Zum Thema Fremdenverkehr, einem der bedeutenden Wirtschaftsfaktoren an Rhein und Mosel, besuchte er die Tourist-Info in Alken. Im Gespräch wurden die Vorplanungen in den Rheingemeinden zur BUGA 2029 vorgestellt. Zudem ging es um die stärkere Vernetzung und gemeinsame Vermarktung der touristischen Leuchtpunkte von Rhein und Mosel sowie um den Ausbau und die Verbindung der Wander- und Radwege über die Hunsrückhöhe. „Ich unterstütze die Entwicklung des nachhaltigen Tourismus“, so Schneichel.

Ein wichtiger Aspekt für die starke Infrastruktur der Region ist das Freibad in Winningen mit der einmaligen 50-Meter-Bahn, dessen Sanierung dringend in Angriff genommen werden muss. Förderanträge an den Bund und ans Land liegen bereits mit Planunterlagen den Behörden vor. „Wir brauchen diese Möglichkeit des Breiten- und Leistungssports unbedingt“, sagt Tierarzt Schneichel.

In Oberfell besuchte er die Villa Ausonius, eines der ersten ambulanten Pflegeheime in Rheinland-Pfalz und ein Pilotprojekt des Kreises Mayen-Koblenz. Der Geschäftsführer von Projekt 3 Uwe Berens informierte gemeinsam mit der Leiterin der Villa Anke Hillen über die Einrichtung. „Durchdachte Konzepte in der Pflege sind für unsere Seniorinnen und Senioren besonders auf dem Land ganz wichtig“, sagt Dr. Schneichel.

In Kobern-Gondorf besichtigte er das neugestaltete Verwaltungsgebäude der Verbandsgemeinde. Dort wird in Kürze die gesamte Verwaltung konzentriert werden. In Rhens verbleiben die Tourist-Info und ein Bürgerbüro für dringende Belange der Bevölkerung.

Bei der Besichtigung der Realschule-Plus Untermosel machte sich der Landtagskandidat ein Bild über die schulische Struktur sowie die Bildungseinrichtungen von Kitas, über Grundschulen, Private Förderschule Kühr, VHS, Musikschulen bis zur Fachoberstufe an der Realschule Plus und die zuständigen Schulträgerschaften.  „Wir brauchen die Kitas und Schulen vor Ort mit kurzen Wegen und mit guter digitaler Ausstattung“, so Schneichel

Die nächste Station war der Neubau der Stützpunktfeuerwehr in Kobern. „Die Feuerwehren in unserem Land sind eine bedeutsame Institution im Rettungswesen und sie müssen gestärkt werden“, sagt der Tierarzt.

In Hatzenport traf er im Winzerhof Gietzen auf den langjährigen Ortsbürgermeister Albrecht Gietzen (FWG).  Hier konzentrierten sich die Gespräche auf die Probleme des Weinbaus in den Steillagen der Terrassenmosel, auch unter Gesichtspunkten des Erhalts und der Pflege der Kulturlandschaft. „Wir verzeichnen eine erfreuliche Entwicklung der weltweiten Wertschätzung unserer Moselweine“, so Schneichel. Gemeinsam mit Gietzen tauschte er sich auch über die Sorgen bezüglich des Mangels an Landärzten aus.

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