Kreis Mayen-Koblenz. Bedarfsgerechte Bildungsangebote setzen hohe und vielfältige Anforderungen an die kommunale Infrastruktur. In einem Flächenlandkreis, wie dem Landkreis Mayen-Koblenz, kommt dabei der Schülerbeförderung eine große Bedeutung zu. Dies hat die prekäre Situation im Rhein-Hunsrück-Kreis im August dieses Jahres eindringlich vor Augen geführt, als aufgrund verschiedener Umstände die Schülerbeförderung zu Schulbeginn vollständig entfallen ist.

Die FWG MYK ist sich bewusst, dass sich eine solche Situation auch im Landkreis Mayen-Koblenz nicht gänzlich ausschließen lässt. Daher hat die FWG-Kreistagsfraktion den Landrat darum gebeten, die wirtschaftliche, juristische und organisatorische Machbarkeit der Rekommunalisierung der Schülerbeförderung, ganz bzw. teilweise auf einige Linienbündel bezogen, zu prüfen. Durch jene Prüfung der aktuellen Situation sollen ebenfalls mögliche Risiken identifiziert und reduziert werden.

Sehr positive Erfahrungen bei der Rekommunalisierung der Abfallwirtschaft im eigenen Landkreis sowie Informationen zur Schülerbeförderung aus anderen Landkreisen geben der FWG Veranlassung, ein kommunales Modell auch im Landkreis Mayen-Koblenz in Erwägung zu ziehen.

Pressemitteilung FWG MYK e.V.

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